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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
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Es war Ihm sehr unangenehm, daß Ec damir nichtüberall so durchkommen konnte, wie er gewünscht hat-te. Die Regierung dieses Herrn hatte bey ihrer son-stigen mannichsaltigen Aenlichkeit mit der des Augusts,auch dies noch mit ihr gemein. Deßwegcn setzte Er sichauch dessen Beyspiel meistens zur Nachahmung ^agu,-raro, non iculso ! (gutmüchig, nicht stechend!) Dießwar die Devise, die ich nach Seinem Willen auf diegoldncn Denkmünzen dieses Jahrs setzte, welche einenBienenschwarm in der Luft vorstellten, der mitten un-ter sich seine Königin ohne Stachel hatte. Ich über-reichte sie Ihm, als Er aus Seiner kleiner Galeriein die große ging, welche in die Tuilerien führt. Wirgingen lange darin umher, und sprachen von dem itzterwähnten Gegenstand, und von eben den häuslichenVcrdrüßlichkeiten, welche mich schon so oft das Un-glück dieses allzuguten und allzusanften Herrn bewei-nen ließen.

Man wird bey den vorigen Jahren bemerkt haben,wie genau ich meine gethane Zusage erfüllte, den Lesermit den Schwachheiten Heinrichs zu verschonen. Sorg-fältig verbarg ich meinen Geheimschreibern und sonstjedermann, was hierüber zwischen Ihm und mirin langen und geheimen Unterredungen gesprochenwurde. Seit der Marquisin von Verneuil ist keineBuhlschaft Heinrichs in diesen Denkwürdigkeiten vor-gekommen. Ich wollte lieber alle Mühe, die ich in die-sem Stück zu tragen hatte, unbekannt bleiben lassen,als sie auf Kosten des Ruhms meines Herrn darstellen.Vielleicht daß ich diese Gewissenhaftigkeit zu weit trieb;denn das Publikum ist schon so sehr gewöhnt an dieNamen der Frau von Moret (7) Fräulein des EssartS,der alten Frau von Angouleme, der Gräfin von Sault,der Frauen von Ragny und Chaulivault., zwoer von

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