verwenden, und sich über das beschweren, was imWerk sey. Als sie sahen, daß Sie nichts damit zuthun haben wollte, fingen sie, um mich zu halten,wieder an, alles hervor zu jucken, was sie für das kräf-tigste hielten. Dienstfertigkeit, zuvorkommende Höflich-keit, Versicherungen, Versprechungen, Schwüre, alleswurde in Bewegung gesetzt, um mick von einem Vor-haben abzubringen, das — mir noch gar nicht in denSinn gekommen war.
Ich reiste unter dieser Zeit von Paris auf zehnbis zwölf Tage nach Sülly und meinen andern Gü-tern, von wo ich kaum zurück war, als der KönigVillcroy an mich schickte, um meine Antwortauf Sei-ne Vorschläge abzuholen. Es war mir nicht unange-nehm, nur Einen Zeugen zu Hab n, vor dem ich allemeine Gedanken fteyer erklären konnte. Die Zeit hat-te mich nur noch mehr darinn befestigt. Ich sagte da-her Villcroy: ich danke Sr. Majestät untertänigst füralle die Ehre, die Sie mir erzeigten; ich könne nichteinwilligen, mich mit Stellen von Personen, die nochlebten, bekleidet zu sehen; und wenn sie selbst erledigtwaren, würde ich mich ihrer nickt werth halten, hät-te auch schon genug an meinen itzigen. Was meinenSohn betreffe, so hätte ich ihm nie einen andern Rathzu geben, als Gehorsam gegen den König und dieStimme seines Gewissens. Ick hatte meine Ursachen,noch kürzer in Ansehung meiner Rcligionsveränderungabzubrechen, und sagte Villcroy: meine Antwort,hierüber dem König zu hinterbringen, habe ich' denKardinal du Perron ersehen. Dieser dachte, so wieHeinrich: dieß möchte wohl etwas mehr zu bedeutenhaben. Heinrich kündigte cs ihm selbst in großer Hvf-nung an; und ich fth auch bald darauf, du Perronbey mir ankommcn, welcher in mich drang ihm mein.
Herz