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daß dieß nur innere Ueberzeugung bey mir zu bewirkenvermöge, nicht Ehrsucht, Geiz, Eitelkeit. Würde iches damit anders halten, so müßte ich ja dadurch nurSr Majestät ein Herz verdächtig machen, das ich nichteinmal meinem Gott getreu erhalten hätte.
„Warum — erwiedcrte Heinrich mit einer Herz?lichkeit, die mich empfindlich rührte — „warum sollte„ich Ihnen denn alsdann nicht mehr trauen, da Sie,,ja doch weiter nichts thäcen, als was ich selbst auch„gethan habe und wozu Sie sogar selbst mir riechen,„als ich Ihnen davon sagte? Ich bitte Sie noch ein-„mal: verschaffen Sie mir diese Beruhigung, überlegen„Sie cs wohl; ich gebe Ihnen dazu einen Monat„Bedenkzeit. Fürchten Sie nicht, daß ich Ihnen nicht„alles halten möchte, was ich Ihnen verspreche." —„Ich habe ganz keinen Zweifel Sire — antwortete„ich — gegen die Unverbrüchlichkeit Ihres Worts;„ich wünsche nichts so sehr, als Ihnen zu gefallen,„und werde das Bestreben darnach nie unterlassen, wo„es irgend in meiner Macht steht. Ich verspreche Ih-„nen, alles sehr ernstlich zu überlegen, was Sie die„Gnade hatten mir vorzutragen, und hoffe immcr§„Ew. Majestät zu befriedigen, wenn es auch gleich„nicht auf die Art geschehen sollte, wie Sie denken."
Als die Protestanten von einer Aufhebung meinerVerbindung mit kesdiguieres und von Vermählung desFräuleins von Vendome mit meinem Sohn hörten, —-denn das Gerücht davon hatte sich bald überall verbreittet,— glaubten alle: diesmal würde ich nun für sie verlorren seyn. Schon lange her beschuldigten sie mich mit denbittersten Vorwürfen, daß ich an dem Untergang derProtestanten in Frankreich arbeite, indem ich dem.König diese beträchtliche Summen aufschichte, nebst