„sie daselbst besitzt, indem ich den Kaufpreis zurückbe-„zahlen werde. Ich will Ihm auch die Anwartschaft„auf Ihre Generalfeldzeugmeisterstelle geben, und die„Bcfehlshaberschaft Poitou Ihrem Tochcermann. Sie„selbst sollen dafür die in der Normandie haben; denn„ich sehe wohl, der arme Herr von Montpenster (5)„wirds nicht mehr lang treiben, so wenig als der Herr„Connetable, besten Stelle ich ebenfalls für Sic be-„stimme, und worauf ich Ihnen von itzt an die An-wartschaft geben will. Allein zu dem allem müssen„Sie mir dadurch behülflich sepn, daß Sie und Ihr„Sohn katholisch werden. Ich bitte Sie, schlagen„Sie mir dicß nicht ab; denn es ist zum Besten mei-„ncs Diensts, und zur gänzlichen und sichern Versor-gung Ihres Hauses." —
Was ich hier erzähle, ist so sehr die Eitelkeit zuerwecken und zu kitzeln fähig, daß ich mich, um dieseSchlinge zu vermeiden, aller Anmerkungen enthalte,selbst derer, welche mir die Güte eines Herrn darböten,der mich noch bittet, während er mich mit Wohl-taten überschüttet (1). Ich antwortete Ihm, sovielich mich erinnere: Er erzeige mir zu viel unverdiente,ja sogar unverhoffte und unverlangte Ehre. In An-sehung der zwecn Vorschläge, die meinen Sohn an-gingen, hätte ich nichts zu entscheiden, indem SeMajestät allein Herr seiner Versorgung waren, und erselbst fähigster), sich eine Religion zu erwählen, seit einreifes Alter ihn in Stand gesetzt habe, alle dazu nö-tige Betrachtungen anzustellen. Allein in AnsehungMeiner sey dieß eine ganz andere Sache. Ich würdervürklich in Verzweiflung gerathen, wenn ich an Ehre,Gütern und Würden auf Kosten meines Gewissensreicher werden sollte. Wenn ich je in den Fall kom-men sollte, meine Religion zu andern, so fühle ich wohl,