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mit angedeutetem Licht und Sehatteneffekt, dann in einer Farben-skizze sein Gemälde, wie solcher Entwürfe viele von Raphael,Rubens u. A. in Wien, München, Dresden, Berlin und ander-wärts zu finden sind; — von Haydn, Mozart, Beethovensind ebenfalls Entwürfe, theils faksimilirt, theils in den Sammlungenaufbewahrt.
Eine andre Frage ist: in welcher Gestalt dergleichen Ent-würfe am zweckmässigsten zu machen seien. — Hier giebt es un-streitig vielerlei Weisen, deren jede im Allgemeinen oder doch fürgewisse Verhältnisse diesen oder jenen besondern Vortheil bietenkann. Es kommt darauf an, die leichteste Weise zu finden, diezugleich Raum für das Nölhigste bietet. Bei einfachem Werkenmag ein Notensystem genügen; so hat der Verf. einen ersten Ent-wurf von Beethoven zur Adelaide auf eine m System geschn. Inder Regel haben zwei Systeme den Vorzug, da man auf ihnen fürTiefe und Höhe gleichzeitig Raum findet und daneben noch Vielerleinotiren und bemerken kann. Der Verf. hat selbst bei Entwürfenfür Doppelchor und Orchester daran genug gehabt, die Chöre mitI, II bezeichnet, die Instrumente — für den ersten Augenblick —mit CI. Ob. F. P. V 1, Tr. P. P. Bl. Ms. R. St. (Klarinette,Oboe, Flöte, Pikkolo, Violine 1, Trompete, Posaune, Pauke, Blech,Masse, Rohr, Streichinstrumente) oder mit mehr willkührliehen Zei-chen, z. B.
(der Strich durch beide Systeme bedeutet volle Masse in breiter
Lage, das Zeichen-einen Lauf der Geigen — oder der ersten
Geige, mit oder ohne Flöten u. s. w.) angedeutet. Andre mögenes mit gleichem oder grösserm Vortheil anders machen; es kommtdabei offenbar auf die Gewöhnung eines Jeden das Meiste an. Wol-len die zwei Systeme für besonders verwickelte Stellen nicht rei-chen, so wird ausnahmsweis ein drittes zugezogen. Bei der wie-derholten Prüfung des Entwurfs findet sich dann Zeit und Raum,Mancherlei — und bisweilen immer mehr und recht Vieles naebzu-tragen und genauer zu bezeichnen, so dass zuletzt so ziemlich allesWesentliche im Entwurf angedeutet ist.
Kommt nun endlich ein socher Entwurf zur Ausführung in derPartitur, dann ist alles Wesentliche theils notirl, theils reiflich lie-
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