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4 (1851)
Entstehung
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mischen. Es ist wahr, alle diese Formen der Betonung und Be-wegung sind auch andern Instrumenten erreichbar, aber keinem soleicht und in solcher Mannigfaltigkeit und Vollkommenheit, als denStreichinstrumenten. Es ist daher nothwendig, dass diese Slrich-arten dem Komponisten bei dem Satze für das Quartett vorschwe-ben und von ihm zur karakterislischen Ausbildung der Stimmen be-nutzt werden. Im Allgemeinen ist Folgendes darüber zu bemerken.

Erstens. Es erhält, wenn der Komponist nicht anders be-stimmt hat, jeder Ton seinen besondern Strich und zwar der ersteim Takte Nieder-, der zweite Aufstrich u. s. w.

Diese Spielweise (No. 417, d) ist am geeignetsten fürdie Ausübung des Forte, weil der Spieler jedem Ton sogrossen Bogenstrich zuertheilen kann, als Geltung der Noten undTempo erlauben. Eine besondre aber ausdrücklich mit 1 1 'über jeder Note oder mit Martellato (S. 247) vorzuschreibendeAbart ist die, jeden Ton im Niederstrich, also in der schärfstenund stärksten Weise zu nehmen.

Zweitens. Weil der Niederstrich die Saite am Entschie-densten fasst und ansprechen lässt, wird er wenn nicht aus-drücklich etwas Anderes vorgeschrieben ist vor Allem der erstenNote im Takt und überhaupt jedem Haupt- oder gewesnen Haupt-takttheil* *), sowie bei näherer Gliederung jedem ersten Tongliedezuertheilt. Die folgenden Sätze

AA A A

werden auch ohne ausdrückliche Bezeichnung so gespielt, wie hierdie Zeichen bestimmen. Selbst dann, wenn nur Haupttheile, odernur sie mit gewesnen Haupllheilen abwechselnd gespielt werden, z.B.

420

e=

wird stets mit Nieder- und Aufstrich gewechselt, wofern nicht ein

Andres vorgeschrieben ist.

*) Den sogenannten guten Takttheilen , im Gegensätze zu (len schlech-ten. Allg. Musiki. S. 103.