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von allen vorgeschlagenen; aber auch sie verbände zwei ungleich-artige Organe, wo man gleichartigen Klang braucht, und schwächteund verdumpfte den Bass. — Oder wollte man endlich der Bratscheeine eigne Figur geben und dadurch dem einfachen Satze seineKlarheit entziehn? — Man erkennt, dass nur die Theilung derBratsche das Rechte giebt und dass in vielen Fällen, z. B. wo mehrals vier Stimmen gebraucht werden, ohne Stimmvermehrung garnicht auszukommen ist.
Demungeachtet wollen wir eingedenk bleiben, dass jede Thei-lung der Quartettpartien oder jede längere Auslassung einer dieserPartien nur als Ausnahme gelten kann. Die Theilung einer Partieschwächt sie, die Theilung mehrerer Partien droht, die konzentrirte,wohlabgewogne Kraft des Quartetts aufzulösen und zerflattern zulassen; was ein fester, kräftiger Körper sein sollte, um für sich zubestehn oder den Kern für das ganze Orchester abzugeben, lösetsieh gleichsam gasartig auf, fähig, wie Schimmer und Duft unsernSinn zu umschweben, aber nicht mehr einen selbständigen Gedan-ken, als eben den des Vorschwebens und Schimmerns, positiv hin-zustelien. Und selbst diese Vorstellung wird um so mehr geschwächtund bedeutungslos werden, je häufiger man zu ihr greift. Denn esliegt in der Natur dieser Auflösungen, dass sie einander ähnlich seinmüssen; sie können last nur aus Verdopplungen bestehen, da mannicht leicht über vier reale Stimmen hinausgeht und wenn man eswollte, seine fünf oder mehr Stimmen gern auch energisch — alsomit fester und starker Besetzung durchführt*).
’) Hierzu der Anhang ©•