Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
316
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De Vesta cliaste pretresse

zur Weihe und Krönung des Triumphators geschritten wird. Auchhier führen Bratschen den Gesang und haben sogleich mit dem zwei-gestrichnen ee, in der bequemsten Geigenlage, einzusetzen. Auchhier werden die Geigen zu den stärkern Zwischensätzen aufge-spart und überlassen den Bratschen durchaus die Führung derHauptpartie

Dass übrigens das Aufsparen der Geigen zu den Zwischen-sätzen ein zweiter Bestimmungsgrund für den Komponisten gewesen,ist nicht zu übersehn. Allein zur Ausführung und zum Hervor-heben der Zwischensätze blieben ihm (z. B. durch Zuziehung vonBläsern) mannigfache andre Mittel und er würde sich blos um ihret-willen nicht das Hauptorgan des Orchesters versagt haben, wennihm nicht die Bratschen karakterislischer für den Ausdruck des Mo-ments erschienen wären.

Die Bedeutsamkeit aller in diesem Abschnitt aufgewiesnen Ge-staltungen ist nicht zu verkennen. Wer dieser Gestaltungen un-kundig wäre, oder sich eigensinnig ihrer enthalten wollte, würdeeine unberechenbare Reihe von karakteristischen Wirkungen ein-biissen, ja bisweilen bei den einfachsten Aufgaben in Verlegenheitsein. Wie wollte er z. B. die Forle-Stelle in No. 391 im Quar-tett gestalten? Sollte die Bratsche zum Bass treten? oder mitder ersten Geige Oktaven bilden

399 .

Violini

Viola.

zu schreierischer Verdopplung? oder statt dessen die zweite Geigeüberladen? oder wollte man ihr das Violonccll

Violini.

Viola.

Violoncello.

wie bei a, zur Unterlage, oder was wegen der überlegnen Hel-ligkeit und Kraft desselben jedenfalls vorzuziehn wäre zur Ober-stimme geben, wie bei b? Dies wäre noch die beste Gestaltung