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— und die Figur nicht gar zu umfangreich: so kann man des Ge-lingens schon gewiss sein. Zu schnelle Bewegung ist ohnehin nurbei ganz kurzen Figuren (wie in No. 347) rathsam, da sie selbstbei dem fertigsten und sichersten Spiel wegen der Tiefe des Instruments(besonders in seinen untersten Lagen) Undeutlichkeit zur Folge hat.
Eben so kann eine Tonwiederholung in schneller aber bestimm-ter Bewegung auf kurze Strecke, z. B. hier
349
i=±=r
■=%--
mit springendem Bogen ausgeführt werden; schwerer auf längererStrecke, wie hier bei a
a. b. ^
35 ° |
wogegen das eigentliche Tremolo (bei b) in jeder Ausdehnung leichtausführbar ist.
Auch chromatische Gänge sind eine Quinte weit und innicht zu schneller Bewegung (etwa Sechszehntel im Allegro mode-rato oder Allegretto) wohl ausführbar.
Von springenden Intervallen sind Terzen, Quarten,Quinten, Sexten, Septimen, auch Oktaven sowohl einzeln als inGängen, z. B.
Allegro moderato. Allegro moderato.
351
p ■
— ß-
-r-
lLlf -
(wobei die mit * bezeichnelen Töne natürlich auf der A -Saite ge-nommen werden) von nicht zu rascher Bewegung wohl ausführbar,dagegen Arpeggien von weiter Ausdehnung schwerer. In langsamerBewegung und durch den Zwischentritt blosser Saiten, z. B.
xK-
F=3 4 C H L —E=!
J* -ß
^ 1-
kLs=*-U=^—=i
-t-p 4
werden auch sie ausführbar.
Dagegen ist eine bei ältern Meistern, z. B. J. Haydn ofterscheinende Figur, die schnelle und oft wiederholte Wiederholungvon Oktaven (wie hier bei a)
Alleero. ,
^-P-PL-,__©_ b -
353 xfezzrz:|zzz==rp— 1 - 1:11 -^- se -- 11
wofern nicht eine leere Saite dabei benutzt werden kann (wie bei b)nicht leicht ausführbar.
Auch harmonische Figuren innerhalb einer Oktave und inden Tonarten C , D, Es, E, F-dur, z. ß.