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alle vier Töue gegriffen werden müssen. Auch hier giebt die Be-trachtung derLagentafeln wenigstens die nächstnöthige Anschauung*).
Kehren wir von hier aus noch einmal zu den Bemerkungen überharmonische Figuren und Sprünge (S. 257) zurück: so ist jetztohne Weiteres klar, dass alle Töne, die gleichzeitig in Doppel-griffen oder fast gleichzeitig in drei- und vierfachen Griffen verbun-den werden können, auch mit gleicher oder noch grösserer Leich-tigkeit nach einander sich spielen lassen, — aber wohlzumerken —in der Reihenfolge der Saiten, z. B. die erste Tongruppe in No.300 so, wie hei a,
r #• ar rf-
nicht so wie bei b (wenn nicht die Bewegung langsam genug ist,um das Ueberspringen des Bogens von der ersten zur dritten Saitemöglich zu machen) und wenn der Bogen nicht durch zu schnelleTonfolge genöthigt wird, zu schnell über die Saiten zu gehn.
D. Mehrstimmiges Spiel.
Eigentliche Mehrstimmigkeit ist auf der Geige nur in sehr
beschränktem Raume möglich,vierfachen Griffen, z. B.
303 _
Die Einmischung von drei- oder
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kann nur als eine Scheinmehrstimmigkeit gelten, obwohl die Töneder mehrstimmigen Griffe dem harmonischen Inhalte nach Zusam-menhängen. Die wirkliche Führung von drei- oder vierstimmigenGriffen, z. B.
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*) Nur das Nächstnöthige kann (wie uus scheint) dem, der das Instrumentnicht sether spielt oder lange beobachtet und studirt hat, mit wahrem Nutzengewiesen werden. Berlioz theilt grosse Massen drei- und vierstimmiger Griffemit und sein Fleiss ist auch hier riihmenswerth. Allein ohne eigne Einsichtmüsste der Tonsetzer sie alle auswendig lernen oder stets nachschlagen undwürde damit eher befangen und gehemmt werden, als gefördert.