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4 (1851)
Entstehung
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in so fern die wichtigsten, weil sie einen ganzen Chor im Orchester,gewöhnlich

das Streichquartett

genannt, bilden und zwar den hauptsächlichsten Chor des Ganzen.Die andern Saiteninstrumente, von denen das Klavier bereits Th. III.S. 17 zur Sprache gebracht worden , dienen meist nur als Solo-instrumenle und treten nur selten zum vollen Orchester.

Wir werden also zuerst den Chor der Streichinstrumente ken-nen und behandeln lernen, dann denselben in verschiednen Abstu-fungen mit den Chören der Bläser vereinen und zuletzt erst dieübrigen Saiteninstrumente, sofern sie Theil nehmen am Orchester,kennen lernen.

Bei dem Orchestersalze kommen neue Kunst formen,oder vielmehr neue Anwendungen schon bekannter, zur Sprache.

Hiermit ist also der Inhalt des neunten Buchs wenigstens inallgemeinen Umrissen bezeichnet.

Erste Abtheilimg.

Kenntniss der Streichinstrumente.

Erster Abschnitt.

Betrachtung- der Streichinstrumente im Allgemeinen.

Streichinstrumente heissen bekanntlich diejenigen Saiteninstru-mente, die aus einem Körper oder Kasten (Resonanz-Kasten),dessen Miterschallen den Schall des Instruments verstärkt, einemHals und Griffbrett, vier Saiten, die übereinen Steg unddas Griffbrett laufen und am Ende des Körpers in einem Brettchen(Saitenhalter, Saitenfessel), am Ende des Halses aber (das derKopf heisst) in einer Höhlung (dem Wirbelkasten) an Wirbelnbefestigt sind, bestehen und in der Regel durch Anstreichungmit einem Bogen zum Schallen gebracht werden. Am Bogen(seine Gestalt ist wie das Instrument selbst bekannt) ist der Griffund die Spitze zu bemerken: von einem zur andern sind die Ross-haare ausgespannt, mit denen die Saiten angestrichen und zum Er-schallen gebracht werden.

Die Saiten haben auf jeder Art von Streichinstrumenten ihre

Marx, Komp. L. IV. 2. Aull.