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in den Flöten, Oboen und Klarinetten die Heftigkeit des Einsatzesmehr, als blosse Verdopplung der Besetzung vermocht hätte. Iindritten Beispiel (zu dem man sich gern noch mehr Instrumente,vielleicht die Mitwirkung des Streich-Quartetts hinzudenkt) geht dieWeise der Flöten und Es -Klarinetten bis zur Wildheit, die mannoch hätte in den Oboen und B -Klarinetten durch ähnlich wirkendeFiguren, z. B. diese,
24t.
Flöten.
Oboen.
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B
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-t-B
02 a
steigern können. — Was hier an einzelnen Würfen, nur gleich-sam gelegentlich eingemischten Läufen und Vorschlägen bemerktworden, gilt auch von ganzen Sätzen, die von einer den Bläsernnicht wesentlich eignen Bewegung erfüllt sind. In ihnen sind esnicht, wie oben, einzelne Riss - und Schlagmomente; sondern sienehmen in ihrer ganzen Bildung eine Heftigkeit und Wildheit an , dieman auf andre Weise nicht erlangen kann, die aber sorgsam abzu-wägen, nach Idee und Stimmung der Komposition zu prüfen ist. Der inder Beilage II, 2 gegebne Satz mag auch hier als Beispiel dienen.
Selbst in einem einzelnen Blasinstrumente kann diese eigen-thiimliche Wendung des Karakters beobachtet werden. Ein merk-würdiges Beispiel bietet die unsterbliche Einleitung zu J. HaydnsSchöpfung, die der Meister ,,die Vorstellung des Chaos“ genannthat. Wie hier Alles erst aus dem Dunkel hervor nach Gestaltungtappt und schleicht und ringt und erst im sechsundzwanzigstenTakt* **) ) ein Moment grösserer Festigung eintritt, in dem mild undvoll, sanft bewegt und beschwichtigend die zw r eite Klarinette mitihrer Begleitungsfigur gleichsam hervorquillt. —
242.**) ;
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*) S. 4 und 5 der bei Breitkopf und Ilartel erschienenen Partitur.
**) Die kleinen Noten deuten das Streichquartett an, die Oberstimmen im zwei-ten Takte sind Oboen. Das Meiste fehlt, ■— und gerade hier ist jedes einzelne In-strument von tiefsinnigster Bedeutung. An einem andern Orte kommen wir daraufzurück.