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1. für die Oberstimmen
Pikkolflöten,
hohe Hörner,
Flöten (und Terzflöteu),
Ventil-Trompeten.
Oboen,
hohe B -Kornette.
Klarinetten,
Klappenhorn;
Trompeten,
2. für die Mitleistimmen.
Oboen.
Hörner
Klarinetten,
Alt- und Tenor-Posaune,
Altklarinetten,
Alt- und Tenor-Trompete,
Bassethörner,
Es - Kornette,
Fagotte,
Tenorhorn;
Trompeten,
3. für d en
Bass
Fagotte,
Ventil-Hörner,
Kontrafagott,
Basstrompete,
Serpent,
Tenorbass,
Ophikleide,
Basstuba
Hörner,
Pauken.
Bassposaune,
Halten wir nun blos den Gesichtspunkt des Tonwesens fest, sohaben wir zunächst auf ein Gleichgewicht unter den drei Slimmklas-sen zu achten; es ist im Allgemeinen wünschenswert!!, dass die Be-setzung der Ober-, Mittel- und Basspartien gleichmässigc Schall-stärke gewähren, nicht eine dieser Partien im Verhältniss zur andernzu stark oder zu schwach wirke*).
Es ist aber klar, dass bei dem Ermessen der Stimmkraft nichtblos die Wahl der Instrumente, sondern auch die Stärke der Be-setzung in Betracht kommt. Der Komponist als solcher hat hiernichts zu bestimmen, wohl aber muss ihm ein ungefährer Maass-stab dessen, was er zu erwarten hat, erwünscht sein, damit ersich sicher vorstellen könne, welche Scballkraft er ungefähr zu ver-wenden habe. Um hier einen thatsächlichen Anhalt zu finden, gebenwir ein Verzeichniss der Besetzung, die (wenigstens vor einigenJahren) zwei preussische Musikchöre (des Alexander- und des zwei-ten Garderegiments) gehabt. Ob diese und die nach ihr mitgelheiltewieprechtsche Besetzung beibehalten worden, hat nur ein lokalesInteresse und bleibt hier ausser Frage.
*) Bei unsern Uebungssatzen fehlte cs zuerst an meiodiefiihrenden, nachher anhinlänglich starken Bassinstrumenten.