211 .
183
Flauti.
Oboi.
CUrinettl in B.
Fagotti.
Trombe in Es.
Corni in Es.
3 Tromboni.
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wirksamer gewesen sein. Hier sind die Flöten blosse Verdopplungihrer Unterlagen; die Oboen mischen ihre Schärfe mit der Hellig-keit und Gefülltheit der Klarinetten; die Hörner haben die miissigeQuinte des Akkordes (Th. I. S. 100) aufgegeben und ihre Kraftauf die Oktave des Grundtons geworfen; die Posaunen haben sichaus ihrer breiten, prachtvollen und schöngeordneten (S. (58, Th. I.S. 56) Lage auf die entscheidendsten Akkordtöne zurückgezogen;— ob nicht das Zusammentreten von Bass- und Tenorposaune zu-letzt auf dem hohen b übertrieben heftig und dröhnend sei? — mussder Sinn und Zusammenhang der ganzen Komposition zeigen. Andieser Stelle hat die Bassposaune, bei dem ersten Einsatz habendie beiden Oboen und die Tenorposaune ihre harten Tonlagen be-setzt; dies ist der Grund, warum die Oboen nicht auch hier dieKlarinetten blos verdoppeln.
Es knüpft sich hier noch eine Betrachtung von Wichtigkeit an,die nicht früher anschaulich zu machen gewesen.
Schon vielfältig — durch die ganze Lehre — ist auf denSinn der verschiednen Intervalle*) hiugedeutet worden; wir ha-ben namentlich längst erkannt, dass von den im tonischen
Dreiklang enthaltnen
Intervallen die Oktave Verstärkung und Be-kräftigung des Gruudtons ist, die Terz einen fest bestimmten, ein-
") Vergl. Allg. Musiklebre S. 319.