171
A-Iilarinetten
D-Horn
beschränken können. Selbst in Tuttisätzen mit verdoppelnden Stim-men (wie z. B. in No. 189 oder 192) kann dem Ganzen mehrLeichtigkeit und der Melodie mehr Eindringlichkeit gegeben wer-den, wenn man nur die erste Flöte die Melodie ■— natürlich in derhöhern Oktave — verdoppeln, die zweite schweigen lässt. Allediese Besonderheiten werden dem Durcharbeiten und geistigen Durch-hören des Jüngers überlassen.
Viertens endlich bietet sich uns eine reichere Auswahl hin-sichts des melodieführenden Instruments. Allerdings wird hier imAllgemeinen die Klarinette, besonders wenn wir eine dritte alsPrinzipalstimme nehmen können, stets den Vorzug behaupten; alsDiskanlinstrument gebührt er ihr vor den tieferliegenden, vermögeihrer überlegnen Schallkraft und ihres wännern, vielseitigem Aus-drucks fähigem Klang vor den Flöten. Allein der besondre Sinneines Salzes, das Bedürfniss hoher Melodielage, schon der Wunsch,dem Ganzen Wechsel und Mannigfaltigkeit zu geben, kann dieFlöte an die Stelle der Klarinette berufen oder beide abwechselulassen. Aus gleichen Gründen kann gelegentlich einer tiefem Mittel-stimme, wie hier —
Allegro moderato.
196
Flauti.
Clarinetti in ß.
Corno soloin Es.
Fagolti.
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Contrafagotto.