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4 (1851)
Entstehung
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allerdings vollklingender ausnehmen und durch den mächtiger ge-wordnen Horuklang an Frische, gleichsam an Naturlaut gewinnen.Allein eine neue Farbe würde in ihn hineinkommen, sein Karakterein mehr in sich gefasstes und befriedigtes Wesen annehmen, wennman statt des zweiten Hörnerpaars oder sogar neben ihm nochFagotte mit Unterstützung eines Kontralagotts

Es-KIarinette.

B-Klarinetten.

Es-Ho'rner

Es-Hörner

Fagotte.

Kontrafagott,

zuzöge. Wie der Maler nicht gern mit Einer Farbe oder Farben-klasse, z. B. mit lauter Roth malt, sondern nach dem Vorbilde derNatur selbst zu den scheinbar einfachsten Färbungen, einer Rose,einer jungfräulichen oder Kinderslirn, dem Abend - oder Morgeuroth, gar mannigfache, oft entgegengesetzte Farbentöne vereinigt: soreizt es auch den Musiker, abweichende Klänge zu mischen undaus ihrer Mischung einen dritten Gesammtklang zu seinen Zweckenzu bilden.

*) Bei diesem und mehrern folgenden Sätzen weichen wir von der in derallgem. Musiklehre (S. 177) vorgeschlagnen Anordnung ab. Nach der erstenRegel (Musiklehre S. 179) für die Anordnung der Stimmen in einer Partitur,alle zu einer Klasse gehörigen Stimmen ungetrennt zu einander zu schreiben,hätten die Fagotte zu den Klarinetten treten (die Röhre beisammen stehn) und dieHörner als Bfechklasse abgesondert, über die Röhre gestellt werden müssen.Allein in den hier fraglichen Sätzen dienen die Hörner als Mittelstimmen desGanzen und ordnen sich den Röhren unterschiedlos bei.