Adagio.
Clarinetto.Solo in B.
Corni in F.
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auf das Innigste. Dagegen sind sie von ihnen und allen Rohrinstru-menten bekanntlich durch das Tonsystem unterschieden und eben sodurch den Klang, wenn sie sforsato assai angehlasen, oder bis zuihrer höchsten Stärke getrieben werden; dann nähert sich ihr Klangmehr dem der Trompete oder vielmehr Posaune.
Weniger verwandt sind die Hörner mit dem Fagottklang. DasFagott hat, vermöge seines Doppelblatts, seines engern Mundstücks(des S) und seines gleiohmässigen — nicht sich erweiternden, nichtdurch einen weiten Schallbecher gelüfteten Rohrs mehr Materiellesund weniger Luflklang (weniger Durchsichtigkeit gleichsam oderDurchschimmer des Klangs) auch weniger Fähigkeit des Verhallensund Anquellens, auch überhaupt weniger Schallkraft; werden seineTöne, besonders in Tiefe und Höhe, zur Stärke getrieben, so nimmtder Klang in der Tiefe ein rauhres, unebnes Wesen an und wirdin der Höhe gepresst und ängstlich, während die hohen Hornlönebei starker Ansprache zwar auch beengt, aber dabei nur mächtigerund kühner, gellend erklingen.
Aus diesen Gründen bietet die Mischung von Hörnern und Fa-gotten im Allgemeinen einen weniger günstigen Klangkörper dar,als die von Klarinetten und Hörnern oder Klarinetten und Fagotten;die Fagotte beeinträchtigen den reinem anmuthigern Hornklang, siemischen in die Naturpoesie des schwärmerischen Horns ein wenigvon dem Positivismus der Prosa — und sind doch an sich selbernicht einmal der Schallkraft des Horns gewachsen. Nur wenn derTongedauke des Komponisten sich nicht anders darslelleu lässt (weilz. B. das Tonsystem der Hörner für sich nicht ausreicht) oder "wenner sogar diese ungleiche Verknüpfung fodert, — z. B. in einemHarmoniesatze die Hornmelodie durch eine anschliessende aber unter-geordnete Begleitung gehoben werden soll, —