deutlich vernehmbar werden lassen, weil die zweite Harmonie schoneinträte, ehe der mächtige Schall der ersten sich genugsam ausge-breitet hätte. So finden wir öfter, z. B. in der grossen Hmoll-Tok-kate von Seb. Bach, selbst einen einzelnen Akkord, der mächtigwirken soll,
breit auseinandergezogen (es versteht sich , dass alle Töne festge-halten werden und sich damit ein crescendo durch Massenvermeh-rung bildet) und damit gewichtiger dargelegt; so finden wir überallbei den Meistern, z. B. in Seb. Bachs EAur- Präludium *) die voll-stimmigsten Sätze — nach einer einstimmigen Einleitung —
in ruhigster Haltung ausgebreitet, oder auch — wie in BachsCmoll-Präludium —
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’) Aus der letzterwähnten Sammlung.
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