ganz gedeckte, — die Rohrflöte ist ein halbgedecktes, die Prinzi-pale sind offne Flötenregister.
Werden nun verschiedne Stimmen, z. B. Violon und Flöte,gleichzeitig auf derselben Klaviatur vereinigt, so entstehn gemischteKlänge, die wiederum ganz andern Karakter haben, als die einfachenRegister. Die hierbei möglichen Kombinationen durchzugehn und, wennauch nur andeutungsweise, zu karakterisiren, ist noch unthunlieher,als die Aufzählung der einfachen Register. Soviel ist klar, dass esvon der Wahl der Register (von der Registrirung, wie derKuustausdruck heisst) abhängt, ob man sich nur auf die Flölen-stimmen oder gar nur auf die Gedakte beschränken, oder ob manmehr oder weniger Rohrslimmen beimischen, oder sich blos letzte-rer bedienen und so entweder den Karakter der Flöten- oder der Rohr-stimmen zur Geltung bringen oder einen gemischten Klang bilden will.Das Nähere muss der eignen Beobachtung und Registerwahl über-lassen bleiben.
Die Schallkraft der Orgel hängt bei jeder Ausführung zunächstvon der Wahl des einzelnen Registers, oder der mehrern vereintwirkenden ab ; und zwar können nicht blos die Stimmen einer Kla-viatur, sondern auch die Stimmen der verschiednen Manuale und desPedals mittels der Koppeln (Verbindungszüge zum Verein der ver-schiednen Klaviaturen) mit einander verbunden werden. Nur ist zubemerken, dass durch Koppelung die Tasten der verbundnen Klavia-turen auf den meisten Orgeln mit einander zusammenhängend werden.Wenn also dieser Salz
mit gekoppelten Klaviaturen (Pedal und Manual vereint) gespielt wer-den sollte: so würden in der vierten Manualstimme die mit -j- bezeich-neten Töne wegfallen, weil ihre Tasten schon mit demselben Tonim Pedale hinuntergezogen sind. Und wenn auch auf andern Orgelndie Tasten von einander gelöst bleiben, so sind doch die Pfeifen derManuale schon in Wirksamkeit gesetzt, können mithin nicht von neuem,als neuer Manualton wirken.
3. Schallkraft.