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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
387
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nigen Franzosen, sagte er, die der Römischen Religion,,anhangen, benachken stekS den König, meinen Herrn, alsihre Hülfe und Stütze. Sie Merken, daß der KacholifcheKönig nur darum vom Könige von ,rantreich qebatzt wird,,,weil dieser beständig einen gebeiinen Hang zu den Hugrnot-ten beybehälr, für Deren Feind sich der weinige frey er»,,klärt. Wenn nun Vas Volk e, st merkt, daß man den junegen Prinzen von Kindheit an Vorurkheile gegen den Mo-narchen beybringt, welcher der kalhoilschen Religion am mei-sten zugeldan ist, so kann man nicht dafür stehn, daß sichnicht zur Zeik der Gährung di« ganze Nazion gegen di«Prinzen des Begünstigers der Ketzerey empören und sichandre Herren wählen sollte."

Marie, die an einem so empfindlichen Orte angegriffenward, wie das Interesse ihrer Kinder war, ließ sichvon dergleichen Besorgnißen desto leichter einnehmen, da siediejenigen Personen liedre und schätzte, die ihr dieselben ein«flößten, so daß sie sich in allen den Ängeleqenheiien, in welch«sie sich mischen konnte, durch nickt« mehr leiten ließ, als durchGrundsätze, die denen ihres Gemahls entgegengesetzt waren.

Nicht Mehr Uebereinstimmung mit seinen Gesinnungenfand Heinrich bei) seiner Mätresse, die der spanische Ge-sandte auch verführt hatte. Der Graf von Anverqne knüpfteund erhielt diese Verbindung. Er fand ein Mittel, denKönig in seinen Verbindungen mit den Feinden des Staatseinzuflechrcn. Heinrich ward von einer heftigen Krankheitbefallen, welche das HsuS EntragueS unruhig machte. Hen-riette stellte sich dem "öniqe ganz in Tbräneu zerflossen dar,sie machte ihre Angst grösser, als sie war, sie schien von derFurcht, mit ihr n Kindern in der Königin Hände zu fallen,so lebhaft ergriffen, daß der Kranke, um Ruhe ,u haben,ihr erlaubte, sich «inen Aufenthalt zu Cambray zu versichern»einer Stadt, die von den Spaniern abhängig war, und ererrheilte dem Grafen von Auvergne »ine schriftliche Voll-macht, diesen Vergleich zu schließen. Da sich die Sache ver-zögerte, so verwilligte der König eine zrv.vre Vollmacht, dieer so wenig als die erste zurücknahm, als eine Wiedergen«sunq dieser Unterhandlung ein Ende machte. Die -Marq-isi«Lfnere ihr Haus obne Unterschied alles Mißvergnügten. DerKönig fand sich, also, wenn er zu ihr gieng, von Feinde«rrmringt.

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