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Edelmann, Concino oder Concini, in Versuchung. Schön, /Igala-,. /<ud t»n angenehmer Schwätzer, schmeichelte er sich Keyder Favoritin ein, di- sich als eine sehr häsliche Person, dar» /auf schon zu zur thar, daß ein Mensch von diesen Vollkom.menhetten ihr vor so vielen andern Frauenzimmern, denen«r hätte gefallen können, den Vorzug gab. Concini hieltum ihre Hand an, und erhielt sie. Dieses schmeichlerischePaar brauchte die Gewalt, die eS über der Königin Herz F""hatte, nur dazu, um ihr Vorurtheile gegen ihren Gemahlbeyzubringen, over diejenigen, welche sie schon Hane, z« „Pi^nähren. Wir wissen aus des Königs Klagen, daß Mariawen'g gefällig, eigensinnig, mürrisch und b»s zur Ausschweif» ,M!fung auf seine Maitressen und natürliche Kinder, selbst aufdiejenigen neidisch war, die er vor der Bekanntschaft mit „Uihr hakte. Sie liebt weiter keinen, sagte Er, als Leonorenund deren Mann; alles, was sie fordert, fordert sie, um eSdiesen zu geben. Dafür weiden diese sie mit Klatschereien, um.ringen mich mit Kundschascern und lassen Absichten blicken,die weit über ihre niedrige und geringe Abkunft gehen; siesind ganz den Spaniern ergeben, und bedienen sich za diesemWerständniße der Unterhandlung florentinischer Agenten. AmEnde können diese heimliche Anschläge für den Staat , und N/ vielleicht für meine eigne Person, verderblich werden. fO
^ „Diese traurige 'Ahndungen setzten des Königs Gemüth W
in Unruhe, die durch seiner Mätresse Henriette d'ElrangueS Munbeständiges Betragen verdoppelt ward. Diese beiden See. Mlen, sagt Sülly selbst, konnten nicht ohne einander leben und ,iyjsich doch nicht mit einander vertragen. Heute überließ sich WHenriette mit aller Hitze der Leidenschaft, dem Vergnügen,von einem großen Monarchen geliebt zu werden , und mor- s,,U
gen wollte sie den König zwar sehen, aber ohne alle vertraute HM
Gemeinschaft mit ihm seyn. Heinrich glaubte, daß sie sich sitz
wegen eines neuen LiebeShandels so betrüge Er war zu«frieden, daß ihm die Marquisin keine Zeichen der Zärtlichkeit «„f
weiter gab; nur sollte sie allen LiebrShändeln entsagen, und ^
«r wollte nicht, daß sich ein Herz, welches er allein besessen,
UNter mehrere theilen sollte. Zuniga hatte am König viel ^
Abneigung gegen eine aufrichtige Aussöhnung mit dem öst- „s,
reichischen Hause entdeckt. Durch Geschenke und Derspre. s„,
chungen gewann er Concini'» und Leonoren. Durch diese ^
ließ er der Königin beybringen , ihres Gemahls Haß gegen ^
Spanien könne ihren Kindern nachtheilig werden. ,/Diese-
„aigen