Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
376
Einzelbild herunterladen
 

376

beklagt diesen guten Herrn sehr, und das war auch bey. j« dnahe alles, was ich chun konnte. ,!>H

Der Herzog von Bouillon erhielt einen großen Be« ,weis von der Güte und Gelindigkeit Heinrichs, wel-cher sich entschloß ihm Sedan wieder zu geben, und ihm selbst allein anzuverrrauen, indem Er Netan-court und die Compagnie, die Er darinn hielt, heraus- . ^

zog. Der Sieur Gamaliel Monsire ordentlicher ^.Kriegskommissar ward deßwcgen dahin geschickt. Die jil-ÄInstruktion, welche er bekam, ist vom letzten Dezemberdieses Jahrs darin, und dieses Inhalts: obschon dievierjährige für die königl. Besatzung bedungene Frist Urvnoch nicht abgelausen sey, haben doch Se Majestät kjB

aus guten Gründen beliebt, sie heraus zu ziehen, um W«

den Herzog von Bouillon in Besitz seiner Stadl zu Mgsetzen; Monsire werde also diese Compagnie für die Mrückständigen vier Monate besolden, hierauf werdensie verabschiedet werden, und Monsire habe genaueObsichl zu halten, daß alle Soldaten alles richtig be-zahlten , was sie den Bürgern schuldig waren. Dader König nicht die Meinung habe, hierdurch den Ar-tikeln der Schirmsakre vom 2 April 1596 zu derogiren,welcher sagte: daß Se-Majestät Hauptleute und eineAnzahl von Kriegern zur Sicherheit der Stadt darinnhalten sollten, so wird Monsire aufgegeben, diese Haupt«leute und Soldaten welche zu gleicher Zeit, DaNecancourtS Compagnie abmarschirt, einrücken wer-den, Sr Majestät einen besonder» Eid außer dem-jenigen leisten zu lassen, zu welchem sie kraft desselbenVertrags viermal des Jahrs an ihren Löhnungstagengehalten wären. Diese OfficierS und Soldaten ver-banden sich eidlich Sr Majestät zu dienen wider jeder-mann und selbst wider denHerzog von. Bouillon wennsie gleich von ihnen als ihrem Befehlshaber angesrellt

zu