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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
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Einer davon ist dakirt Verneuil bey Senlis den15. April. Er beklagt sich darin, daß Er in Zeitvon 14 Tagen nichts von mir zu sehen bekomme, daich Ihm doch im Louvre versprochen hätte, an einerAussöhnung zu arbeiten.Ich sehe wohl, sagteEr da die Bitten des Freundes nicht hinreichten,Sie zu bereden, so muß ich als Herr und König be-fehlen; Sie werden es also nicht unterlassen, wennSie mich lieben, und wollen, daß ich Sie liebe.Denn ich bin entschlossen, meinen Geist von allen die-sen Ranken zu entlasten, welche zu oft recidiv werden,wie Sie es mit Recht nennen. Ich will dem Dingendlich einmal ein Ende machen, es koste waö es wolle»Ich liebe Sie gewiß; aber lieben Sie mich auch wie-der; dieß will ich daran erkennen , daß Sie mir denDienst erzeigen, den ich von Ihnen verlange.

In einem andern von Fontainebleau im Oktoberheißt eS: ,,Es ist mir ein Familienverdruß begegnet,der mir die größte Aergerlichkeit verursacht, welche ichje gehabt habe. Ich wollte viel darum geben, wennSie hier wären. Denn Sie sind der einzige, den ichmein Herz ausschlicßen, und aus dessen Rath ich ammeisten Trost schöpft. Weder Liebe noch Eifersuchthaben Anrheii daran. Es ist Staatösache. EilenSie mit Ihren Geschäfften, um bald möglichst hieherzu kommen. Herr von Sillery dient mir darin, alleiner ist nicht von hinlänglich starkem Geist. Sie kömnen wohl denken, wovon die Rede ist. Diese Gei-stesverhärtung wird mir noch unerträglich werden."Mein Privatverdruß schrieb Er einige Tage dar»auf nach andern Dingen hält noch immer an.Wenn Sie hier wären, würden Sie sich wohl ärgernund Ihre Meynung sagen." Der Leser, glaube ich,

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