ihre Marktrichter und Schöffen ihre Danksagungmachen.
Auf ein Protokoll, welches mir die Kaffirer vonBezieres über die Art zuschickten, wie bey ihnen dieMark Goldes erhoben würde, ließ ich von dem Conseilein Arret abfassen, um dieser Erhebung ganz Überho-len zu seyn. Ich weiß nicht, was man darüber demKönig vorbrachte; aber Er schrieb mir: ich sollte diesArret nicht unterzeichnen, — oder wenn dies schon ge»schehen wäre, nicht kundmachen lassen, ohne aus-drücklichen Befehl von Ihm; nicht als ob Er die Miß-bräuche zu berechtigen gesonnen wäre, welche bey die-ser Aussage vorgiengen, sondern weil Er wenigstenssie kennen wollte. Sie giengen die Sicherheit derdaher zu erhebenden Gelder so nahe an, daß ich über-zeugt war, der König würde uns nur darüber tadeln,daß wir es so lange hätten anstehen lassen, die Sachein Ordnung zu bringen.
Man brachte Sr Majestät eine andre noch schwe-rere Beschuldigung gegen mich wegen des Conseilsvor, daß ich, wie man ihn bereden wollte, Personendahin zöge, welche es weder in Rücksicht auf daöBeste des DienstS, noch durch ihre eigne Person ver-dienten, und dies Benehmen habe schon viel Verwir-rung im Conseil verursacht. Wäre die Sache wahrgewesen, so hätte ich freylich wohl etwas ganz andersverdient, als die Vorwürfe, welche-mir der Königdarüber machte. Denn es wäre ein höchststräflicherMißbrauch des Vertrauens gewesen, womit Er mirdie ganze Sorge Seiner Finanzen überlassen hatte.Bey genauerer Ueberlegung, waö wohl die Veran-lassung dazu seyn möchte, urtheilte ich: eö könne keineandre seyn, als das Projekt daS ich gemacht hatte,der Anzahl von Reauetenmeistern und andern Leuten
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