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Der Herzog von NevcrS reichte im Conseil eineBittschrift ein , einen in der Gegend von Rhetel ange-legten Salzlpeicher eingehen zu lasten. Dies ver-langte seine Frau Mutter, da ihr der König den Pro-sit dieses Bureaus für eine Summe überlasten hatte,die er ihr zu geben mit ihr überein gekommen war.Ich suchte mich bey den Kaffiren von Champagnehierüber zu verständigen, da die <?ache nich t aus mei-ner Zeit war, und fand ohne Mühe das Dekret auf,das die Herzogin von Ncvers über diele Conceffiongehalten hatte. Der König meinte, als Er es sah:Er sollte doch endlich einmal mir diesem Hausequitt seyn; befahl mir aber doch bey der Zurück en-dung, das abzurragen, was man nach einer billigenBerechnung dem Herzog von NeverS allenfallsnoch schuldig seyn möchte. Alödai n aber sollte ichdiese Partie, wie die andern vielmehr zu erhöhen su-chen , als eingehen lassen. — Der König hacce zweenProzesse gegen dies HauS wegen der Erbschaften de-rer von Foix und Albrek, aus denen man sich wechsels-weise Anforderungen von Millionen machte Diese Sa-che ward für sehr verwickelt gehalten. Ich gab mich,als ich die Stücke unter die Hand bekam, damit ab,einen so bündigen und deutlichen Aufsatz daraus zuziehen, daß ich dem König dadurch sehr einleuchtendmachte: man könnte, wie ich längst geäusserl hätte,füglich auf beyden Seiten mit einander gleich ausheben.
Die von Lyon hatten ebenfalls einen Rechtöhandelbeym Conseil gegen Feydeau. Sie stellten Sr Ma-jestät vor, daß die Weigerung des Conseils, ihnenein Arrec auszuhändigen, das sie bereits ausgewirkrhatte, ihrer Handlung beträchtlichen Nachkheil zuziehe.Der König empfahl sie mir, und ich ließ ihre Sachebeendigen. Das Wohl und Wehe einer Stadt wieLyon berriffr das ganze Reich. Sie ließ mir durch
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