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Collegien Beyspiele von einem so unregelmäsigem Be-trage»« zu finden, daß man zudem Gedanken genö,thigt wird: Unfehlbarkeit, wenn man je hoffen dürfte,sie unter Menschen zu finden, sey noch eher Sache einerEinzelnen als einer Menge.
Ich habe mich jederzeit vornemlich über die Re-chenkammern geärgert. Sie find einzig dazu da, umOrdnung, Geradheit und Wahrheit unter die Ordon-nateurS, Comprablen, (Ausgeber, Einnehmer ) undandere Rechnungsabnehmer zu bringen. Stattdessen aber haben fie sie nichts gelehrt als stehlen undbetrügen, indem sie leiden, daß tausend Artikel, de-ren Falschheit einem wie dem andern völlig bekannt ist,in die Rechnungen gesetzt werden, und sie durchgehenlassen. Ich wollte alle, seit dem Jahr 1598- aus-schließlich, eingereichte Rechnungen der Revision un-terwerfen, und schrieb deswegen ein Circulare vomi April an die Rechnungekammern, worinn ich an,führte: m GemäSheit der allerhöchsten Willenömey-riung Sr Majestät, Höchst welche über das Beneh-men aller Dero Rechnungsbeamten ins klare kommenwollten, habe »ch eine genaue Nachsuchung über diefeit dem Jahrgang r,98- brym. Conseil abgehörteRechnungen angestellt, und dabey die und die Ein-nahmen in den und den Jahren vermißt, wie ich je-der dieser Kammern nach meiner über jede besondersangestellten Untersuchung specificirte. Es müßten dem-nach entweder die und die Rechnungebeamte die ihri-gen nicht eingereichr, oder aber das Conseil unterlassenhaben, sie in Abschriften oder Auszügen zu den Actenzu bringen. Um demnach nun in Erfahrung zubringen, wie die Sachen sich verhielten, gab ichdiesen Kammern auf, sich die Abschriften dieser Rech-nungen einreichen zu lassen, sie mit den Etats des kö-königlichen Conjrilö zusammen zu Hallen, und aller
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