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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
319
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I Pic: ,/Jch habe für die Sache von Calais gesorgt;"und dann ganz laut:es giebt Narren, welche glau,ben, wenn ich auf Herrn von Sully zornig werde,so sey das in vollem Ernst und auf lange Zeit; aber^falsch! denn wenn ich dann zu der Ueberlegung kom-me, daß ex mir nichts vorstellc oder widerspricht, alsmeiner Ehre, meiner Größe, und meines Besten, nieseines eigenen Nutzens ivegech so liebe ich ihn darumnur desto mehr, und bin, voll Ungeduld es ihm zusagen." Jeder Aürst,, der seinen stöortheil ver-steht, wird nicht unterlassen, von Zeit zu Zeit öffent-liche auffallende Beweise von seiner Achtung gegen Mi-§mster zu geben, die er gewDlt hak. Vorausgesetzt/daß diese Wahl gut ist, wird sie ihm (ein Hauptpunkt),a^rch die Achtung des Publikums versichern.

i Von den Angelegenheiten - um wieder daraufzurück zu kommen, wegen weicher Villeroy und Sil«,lery auf Befehl d^ö Herrn mit mir zu konferiren ge«,kommen waren, betraf eine der vorzüglichsten die Pro-testanten. Da ihnen der König im vorigen Jahr,versprochen hatte, daß sie in dem fetzigen eine Synodesollten halten dürfen, so schrieben sie dieselbe jetzt nach-la Rochelle aus, und ließen in Provinzialversamm-jlungen die Abgeordnete ernennen, die darauferscheinensollten. Von eben diesen nun ließen einige den Kö-nig wissen : in ihren Aufträgen fände sich auch wieder! der, berüchtigte Artikel von der Synode zu Gap, den! P,abst betreffend. Von welchem bösen Geist auchtinTheil derer angetrieben Mp, welche diese Versamm-lung dirigieren, so glaubten ste doch den König durchdrey Deputirle, die sie Ihm schickten, vorläufig , so-wohl von diesem Artikel, als von einigen andern be-nachrichtigen zu müssen, Von desien sie Grund hatten,glauben,, daß Je nichc' nach Seinem, Geschmackst' ^ ^ '' . Wären.