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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
318
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zu mir, und gab -mir einen sanften Schlag auf dieWangeund sind noch zornig von gestern; ich>,binS nicht mehr. Dal nur her! umarmen Siemich, und bleiben Sie immer bey Ihrer gewöbn.lichtnn.Freymüthigkeit; denn ich kenne Sie wobkWenn Sie anders handelten, so wäre dies; ein Zei«chen^daß Sie sich nicht mehr um meine Angelegen,heiteü bekümmerten. Ich ärgere mich zwar bis«-,weiftn setzte Er mit jener Ihm so natürlichenOffenherzigkeit hinzu, aber leiden Sie das nur-denn ich liebe Sie darum nicht minder; im Gegen«theil, von Stund an, daß Sie mir nicht mehr inDingen widersprechen werden, von denen ich wohlweiß, daß sie nicht nach Ihrem Geschmack sind, wer.,,de ich glauben muffen, daß Sie mich nicht mehrlieben." , >

Wieder einer'von den Augen, aus denen manHeinrich ganz kennen lernen kann; und wirklich, dießheißt ihn von seiner voktheilhaften Seite zeigen. Esi/i nichts seltnes, Minister und Vertraute GroßerHerrn in Ungnade fallen zu sehn; eben so wenig seltenist cs, daß sie diese Behandlung durch sträfliche Hand»lungen verdienen. Sind es, wo dieser Fall cintritt,wirklich allemal die Fehler, was die Fürsten bestrafen?Nie beynahe! Sie thun aus Kaprise, Leichtsinn,Hochmukh, übler Laune das, was nur von ihnen ab»hangen würde, aus bloßen Beweggründen der Ge«rechtigkeit-zu thun. Es ist, scheint es, das Schicksalder Vernunft, nicht gehört zu iperden, sie mag nundke Leidenschaften bekämpfen, oder mag eben das rächen, 'was diese fordern.

Der König ,sprach.hierauf von Dingen mit mir,

die ich,nicht wieder sagen d'arf, umarmte mich, und

sagte Wr Adieu. Zrn Hinauögchen sagte Er zu de

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