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Schon früh um sieben Uhr des andern Tags sahman Se Majestät, mit fünf bis sechs Personen bey sichim Wagen, im Arsenal Vorfahren. Er ging in meineWohnung hinauf ohne zuzugeben, daß man mich da-von benachrichtigte, und pochte selbst an meinenrKabünet an. Ich war nicht wenig überrascht, als manmir auf mein Wer da? antwortete: Der König, undich an Seiner Stimme erkannte, daß Er eöftlbstsey.„Ey wie? was machen Sie denn da?" sagte:Er zumir, indem Er mit Roquelaure, deVic, ZarHt, laVarenne und dem Ingenieur Erard hereintrar;' dennEr harre mit mir von den Befestigungen von Calaiszu reden. Ich antwortete Ihm: ich schreibe Briefe,und mache für meine Sekretäre Arbeiten zurecht.Mein Tisch war wirklich ganz bedeckt mit Briefen, undVerzeichnissen von Materien, die ich diesen Tag imConseil vorzunehmen hatte. „Und seit wann sitzen Sieso hier?" fragten mich Se Majestät weiter. „Seitfrüh um drey Uhr," war meine Antwort. „NunRoquelaure, — sagte Er zu ihm, indem Er sich nachihm wendete — um wie viel wollten Sie wohl einsolches Leben führen? " ^— „Pardieu, Sire, nichtum all Ihre Schätze!" antwortete Roquelaure.Heinrich sagte weiter nichts darauf. Er ließ alle hin-ausgehen, und fieng dann an mit mir von Dingen zureden, in denen ich unmöglich Seiner Meynung seynkonnte. Er merkte dieß bald, da Er sah, da ich Ihmkalt antwortete: ich Hätte Ihm keinen Rath zu geben;da Ihro Majestät Ihren Entschluß nach reisiicher Er-wägung ohne Zweifel schon gefaßt hätten, so bliebemir nichts übrig, als Höchstdenenselben zu..gehorchen,da ohnehin Allerhöchstdieselben es mißfällig bemerkten,wenn man andrer Meyaung zu seyn wagte, als IhroMajestät .... „Hoho! Sie mach'eVk den Zurück-haltenden, mir ich sehe, — sagte Heinrich lächelnd
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