Mühe Hierhey, als wenn die Sache Zhn persönlichangegangen hätte. Er rechtfertigte Saim Pauls gan.zes Betragen bei) mir, und schrieb mir: ich sollte michwohl hüten, den Gerüchten aus dem Viertel derDaftille Glauben beyzumessen, wo meine Feinde keineandre Absicht hätten, als noch ein zweyteö Unglückzum ersten zu veranlassen. Er ermahnte mich sogar,mich de§ Zutrauens, daö Saint Paul in mich zu setzenscheine, zu bedienen, um mir ihm zu verhüten, daßdie Sache nicht von Folgen wäre.
Ich mußte noch das Zimmer hüten, als der Kö-nig eines Tags dahin kam, mit mir — ich weiß nichtmehr von welchem — Liebeöhandel zu sprechen, dermir aus dem Gedäcbtniß entfallen ist. Ich erinneremich nur noch, daß ich mich sehr über Frau von An.gouleme (6) und über noch eine Person entrüstete,welche die Hauptrollen dabey spielten, und daß ichmich uncerstand, Heinrich mit vieler Festigkeit vor-zustellen : Seinem Alter und Seinem Rang so wenigangemessene Anschläge seyen eben so viele Flecken inSeinem Ruhm, und könnten wohl noch etwasSchlimmeres nach sich ziehen. Meine sonst bisweilenglückliche Freyheit zog mir dießmal nichts als einenlebhaften Zorn und empfindliche Vorwürfe von Ihmzu. Er war beym Herausgehen aus meinem Zimmernoch so sehr in Hitze, daß man Ihn ganz laut sagenhörte: ,/Der Mensch ist mir doch auch ganz unaus-stehlich ; er thut immer nichts als mir widersprechen,und alles tadeln, waö ich will; aber bey Gott, er sollmir noch gehorchen lernen, und mir unter vierzehnTagen nicht wieder vor die Augen kommen!" —Meine Ungnade schien allen Anwesenden eine ausge-machte Sache; meine Leute betrübten sich darüber, undmanche andre freuten sich wohl innerlich.
WN
KliM-
NqÄ
ckiii
daoi,,
«kW j
Nchs,
^Ilktz
Schon