zween Tage, sondern so lang aufschöbe, als ich meineGegenwart bey meinen Sohn nützlich glauben würde.
In dem unglücklichen Vorfall zu Amiens, woZvambureS meinen Neffen Epiüoy tödrete, schickte derKönig, auf die Nachricht von dem Schmerz und denThränen, welche dieß Unglück dem Bruder des Ent-leibten auspreßte (4), selbst hin, ihn besuchen zu lassen,und ließ ihn drcymal in Seinem Namen trösten. Manhatte die ganze Familie gegen Saint Paul (;) aufzu-bringen gesucht, den man beschuldigte, daß er an die-sem Meuchelmord Anrheil gehabt habe. Saint Paul,voll gerechten Unwillens über diese Gerüchte, gingsogleich mit der ganzen Zuversicht, welche die Unschuld«inslößt, vor den König; er that dar, daß er dieseganze Zeit über nicht aus Calais gekommen sey. Ersprach von dem unglücklichen Opfer dieses Unfalls mitso aufrichtigem sob und Bedauren, daß ich darüberselbst bedauerte, daß er sich nicht in Amiens befundenhatte, wo er dieß Unglück sicher verhütet haben würde,wie er sich selbst versichert hielt. Er versicherte zugleich,daß er das Blut des Verstorbenen gern mit einem Theilseines eignen erkauft hätte, und beschwerte sich dann,daß man zu allen diesen beleidigenden Gerüchten auchnoch das gesetzt habe: Se Majestät hätten beschlossen,ihn vorladen zu lassen, und mir versprochen, mit allerStrenge gegen ihn zu verfahren ; ich würde ihn nichtgrüßen, und sogar würde es ihm verboten werden,nach Paris zu kommen, so lange ich daselbst wäre. —Er blieb drey ganzer Tage zu Paris, um allen diesenVerdacht der Niederträchtigkeit, die man ihm Schuldgab, zu zerstreuen^ Ich fand sein Benehmen durch-aus einem wohlgesetzten Mann anständig, und glau-be, daß auch Er mit der Art zufrieden war, wie ichihn behandelte. Heinrich selbst gab sich nicht weniger
Mühe