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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
314
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Ausfertigungen hierüber machen."Ich habe er.fahren, schrieb Er mir ein andermal daß Siezu la Chapelle bauen, und einen Park anlegen lassen.Als Freund der Baulustigen und als Ihr guter Heergebe ich Ihnen einen Beytrag von sechstausend Thalerndazu, damit Sie sich etwas hübsches machen lassenkönnen."

Heinrich schrieb mir noch eine andre Art von Brie-fen, die ich um so viel über die vorhergehende setze,als dem Herzen eines getreuen ergebenen Dieners dasZutrauen eines so großen Königes werther seyn muß,als Seine Geschenke. Ich verstehe hier diejenige,in denen Er mir Seine Herzensgedanken über dasaufschlicßt, was uns beyden am theuersten war.Esist sagt Er in einem Seiner Briefe' diesenMorgen etwas in meinem Busen vorgegangen, wes-wegen ich gern mit Ihnen, als meinem vertrautestenDiener, sprechen möchte." So war es mit allem,was Ihn irgend beunruhigen konnte. MeinSohn verwundete sich, als er einst ein Pferd tummelte.Heinrich schickte sogleich einen eigenen Eilboten ab,um sich nach seinem Befinden zu erkundigen; und ließmir sagen: als Vater und als Herr nehme Er dop-pclcen Antheil daran. Im November war- meinSohn noch gefährlicher krank, und der König begnügtesich nicht damit, daß Er Seinen ersten Leibarzt, duLaurenS, hinschickte, und ihm den Kranken selbst em-pfahl, sondern Cr schrieb mir noch dabey: Er liebe michnicht so wenig, daß Er nicht, wenn Er denken könnte,Seine Gegenwart möchte dabey nölhig seyn, selbstkommen würde, um mir diesen Beweis Seiner Affekrtiön zu geben. Mit der verbindlichsten Art gab ErSeine Bewilligung dazu, daß ich die Reise, die ichnach Fontainebleau zu machen hatte, nicht nur um

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