Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
306
Einzelbild herunterladen
 

Zv 6

einer Konferenz darüber zu mir ins Zeughaus, woich damals das Zimmer hüten mußte. Ich gestehedaß meine Verlegenheit nicht geringer war, als dieSr Majestät. Ich sah wohl: wollte man in Anse«hung des Friedens zwischen Spanien und den verei«nigten Niederlanden, wovon alle öffentliche Nachrich.ten voll waren, einen Schluß fassen, so mußte dasjetzkgeschehen. Allein, wie stch benehmen? was antwor-ten ? gegen Leute ohne Kraft, ohne Einigkeit unter sichsejbst, und so .rachlos, daß, da sie sich wahrscheinlichnicht über die an Se Majestät Abzuordnenden hattenvereinigen können, unser eigner Ag^nt ihnen hierinbedient seyn mußte.' Sollte man diese Provinzenvermögen, sich unter französische Herrschaft zu bege-ben, und daun ihre Sache zu unsrer eignen machen?Dieß wäre so viel gewesen, als sich muchwillig in einenKrieg mit dem ganzen Oestreichischen Haus stürzen,dessen Ausgang um so zweifelhafter war, je entfernterdie Länder, in deren Besitz man sich hätte setzen müs-sen, von uns liegen, und da wir noch keine der nöthi»gen Vorkehrungen durch die feindlichen Länder zubrechen, gemacht, auch keine Schiffe, außer denen derStaaten selbst, hatten, um zur See dahin zu kom-men. über sollte man sich mit einer gewissen Anzahlvon Städten, zu Pfand oder als eigen, für unsre Vor-schüsse begnügen, wie Buzenval in ihrem Namensasibol?, T)ieß hat, ohne gleiche Vorthelle zu gewäh-ren, doch alle die Unbequemlichkeiten des ersten Vor-schlags. Ueberdieß hatte man dann zahlreiche Be-satzungen zu unterhalten, weil diese Städte ohne'Zweifel Grenzplätze,gewesen seyn würden ,, in denenuns noch dazu die Flamänder beynahe eben so ungerngesehen hätten, als die Spanier, selbst,, wie Englanduns davon ein ganz neues Beyfpiel gabl Sovorsichtig man auch alles, was uns mir Spanien

in

M!

Lml!l

Gilt

»I M

>«, iistzzjchiz,kMiiii!

I» iiliS,

»ich

»oii«,

solich

«isA,