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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
307
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in Krieg verwickeln mußte, eingekleidet hätte, so würde uns dennoch unvermeidlich auch einen Bruch mirEngland zugezogen haben, sobald wir Mine gemachthaben würden, in den Niederlanden festen Fuß zu fas-sen. Um weder von Viesen noch jenen etwas zu be-fürchten zu haben, hätte uns unser Probestück sogleichauf den ersten Anlauf die Herrschaft des Meers gegenSpanien und im Nothfall auch gegen England sichernmüssen. In diesem Fall glaube ich gewiß, und hättemeinen Kopf verwetten wollen: da wir dann nur nachder Seite der Maas Angriff und Verlheidigung-thig gehabt hätten, waren die Niederlande für Spa-nien verloren. Allein welche Kosten, welche Arbeitbis dahin! Ich bin auch überzeugt, daß wir, ohneunsre Nachbarn mißtrauisch zu machen, und ohne unsvon Seiten Spaniens etwas anders als Klagen undMurren zuzuziehen, noch fortfahren konnten, dieStaaten öffentlich zu begünstigen, wie bisher. Alleinaußer dem, daß der Aufwand, den wir für sie machten,nothwendig in eben dem Verhältnis zunehmen mußte,in welchem ihre eigne Kraft und Macht abanhm,wäre der ganze Vorrheil, den wir davon hoffen konn»sen, bloß eine Verzögerung des Friedens um einigeJahre gewesen. Bey der jetzigen Lage der Sachen warkeine andre Wahl, als entweder Ausgleichung zwischenSpanien und den vereinigten Niederlanden, oderKrieg zwischen Spanien und uns« In Ansehung die-ser Ausgleichung gab es wieder zween Wege für uns»Sie geschah entweder ohne uns, oder unter demSchein unsrer Vermittlung. Dies letzte war dasvernünftigste. Aber der Kökig war, zu der Zeit,von welcher ich hier rede, noch sehr abgeneigt, diesenpolitischen Streich gut zu finden ; und gewissermaßenwar er auch unter allen Entschlüssen derjenige, der den«eisten, Schwierigkeiten susgesetzc war.

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