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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
305
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kracht waren, die nicht größer seyn konnte. AlleBriefe von Buzenval und (Matthieu Brulard Sieuede) Berny bestätigten, und die öffentlichen Nach-richten übertrieben hierin nichts. ist über auchnicht weniger wahr, daß Spanien seiner Seits eben-falls nicht besser im Stand war , sich diese Erschöpfungzu Nutzen zu machen. Die'Belagerungen von Ostendeund t'Ecluse hatten beyden Theilen eine bis jetzt un-heilbare Wunde beygebracht. Auch sprach man öf-fentlich in ganz Flandern von Frieden, und die, welchesch bis jetzt am meisten abgeneigt dagegen gezeigt hat-ten, befanden sich jetzt zu ihrem Erstaunen selbst vondieser Meynung hingerissen. Man sieng schon an,den Beystand des Königs von Frankreich nicht mehrso dringend zu suchen, und die Versprechungen nichtso zu achten, wie man zuvor gerhan harre. Ich binüberzeugt, daß das frische Andenken an die vielen.Verbindlichkeiten, die man dem König hatte, eine derHauptursachen von dem Aufschub des Friedens oderWaffenstillstands war, welcher sonst vielleicht noch indiesem Jahr abgeschlossen worden wäre. Auch dieMißhelligkeic zwischen dem Prinzen von Oranien undzwischen Barneveld trug viel dazu bey, indem sie dieMeinungen im Rath der Staaten getheilr hielt, da>der erste nichts vom Frieden hören wollte, der andreunaufhörlich wider den Krieg deklamirte. Dieß Miß-verständnis; machte auch , daß man im franzöfifchen-StaalSrach nicht recht wußte, wozu man sich in An-sehung der Flandrischen Angelegenheiten entschließensollte, weil man keiner der Fakcionen nach ihrem Ge-fallen dienen konnte, ohne die andre vor den Kopf zrrstoßen.

Buzenval kam im December mir verschiedenenVorschlägen nach Paris, Da dem König darinnnicht alles so recht deutlich war, so schickte Er-ihn zuDenkwürdigk. V- B- ^