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Unternehmung in diesem Feldzug. Die Belagertenverkheidigken sich anfangs mit ihrer gewöhnlichen Herz.Hastigkeit, und khaken verschiedene Ausfälle, welchezween Spanischen Obersten das Leben kostete; einerhieß ThoreS, der andere war der Befehlshaber desneuen aus Savoyen gekommenen (zz) BataillonsTerse. '^an glaubte daher, diese Belagerung würdesehr zweifelhaft werden, und sich sehr in die bange zie-hen. Spinola selbst stand in dieser Meynung, undder König vermuthere, Rheinberg würbe wenigstensvor dem 22. Oktober nicht übergehen. Eö kapituürteaber schon in den ersten Tagen dieses Monars, Wennman dem Eilboten glauben will, den Spinola amTage^nach der Uebergabe mit der Nachricht davonüber Paris nach Madrid schickte, so hatten die Be-lagerten nicht mehr als noch sechs Tonven Pulver.Allein, um die Sache zu sagen, wie sie ist: die Staa-ten zeigten sich bey dieser Gelegenheit nicht mehr so,'wie man sie in den vorhergehen >n Jahren gesehenhalte. Sie hatten endlich das Kriegen recht herzlichsatt, und die Besatzung von Rheincerg, von dem Se-nat sich selbst überlassen, begnügte sich damit, daß Kefreyen Abzug mit allen Ehrenzeichen, fliegenden Fah-nen, klingendem Spiel, Kanonen rc. erhielt. Siesuchte jedoch die Schuld auf den Prinzen von Om-nien zu schiebenden sie beschuldigte, dak er weder ihnenzu Hülfe gekommen sey, noch die Spanische Armeebeunruhigt habe. Dieser Vorwurf war nicht ohneGrund. Moritzens Ehre litt unter der Unthätigkeit,jn der man ihn während dieser ganzen Belagerungund de- ganzen Feldzugs sah.
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UebrigenS wird man sich darüber weiter nichtwundern, wenn mau weiß, daß die vereinigten Pro-vinzen auf einen Grad von Schwachheit zurückge»
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