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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
298
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bey einander sind, um ihre Meynung darüber zu HZ.ren. Er sagt mir oft , fuhren Se Majestätfort, indem Sie immer von mir sprachen, ohne michzu nennen er finde nichts schön noch wohlgemacht,wenn es das doppelte von seinem wahren Werth koste,und ich sollte eben so von jeder außerordentlich kheurenWaare denken. Ich weiß wohl, worauf und warumer dich sagt, thue aber gegen ihn als wüßte ichs nicht.Aber darum muß man ihn immer wieder anhören;denn er sagt nicht alles auf Einmal. Fourcy, las-sen Sie ihn geschwind herholen; man schicke ihm liebereinen von meinen Wagen, oder auch den Ihrigen."

Der Kutscher begegnet? einem von meinen Bedien-ten, den ich ins Louvre schickte, um zu hören, waö der,König mache, und fuhr bey Frau von Guise vor, woich bereits abgespeist hatte. Ich überraschte den Kö-nig sehr, der mich nicht sobald erwartete.Sie sindsehr geschwind, sagte Er zu mir, als Er mich inSein Zimmer treten sah, wo Er noch tafelte un-möglich kommen Sie vom Zeughaus? (ich sagteJhm,wo ich gewesen war.) Dich ganze Hauö bevettertund liebt Sie sehr, und das ist mir auch sehr lieb.Denn ich bin überzeugt/ so lange sie Ihnen glaubenwerden wiesle mir haben sagen lasten, daß sie dazuentschlossen seyen werden sie nie etwas unterneh-men , das meiner Person oder meinem Staat nach-theiiig wäre."Sire, antwortete ich Ihm, Ew.Majestät sagen mir dich alles mit so guter Art, daßich wohl sehe, Sie find guter Laune, und bester zufrie-den mir mir, als vor vierzehn Tagen."Wie,Sie denken noch hieran? unterbrach Er mich, o dasthue ich nicht! Wissen Sie denn nicht, daß unsrekleinen Verdrüßlichkeiten nie über vier und zwanzigStunden dauren sollen? Ich weiß, dich hat Sie