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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
299
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nicht abgehalten, mir sogleich Pen Tag nach meinemZorn einen guten Handel für meine Finanzen zu un-ternehmen. Es sind über drey Monate, sagte Ermir dann mir großer Lustigkeit, daß ich mich nicht soleicht gefühlt habe, denn ich stieg zu Pferd ohne Hülfeund ohne Fußschemmel. Ich hatte einen sehr schönenJaqdcag; meine Vögel sind so gut gestiegen, meineWindspiele so gut gelaufen, daß jene eine MengeMebhüner gestoßen, und diese drey große Rammlergefangen haben. Man hat mir meinen größten Ha-bicht wieder gebracht, den ich schon für verloren hielt.Ich habe sehr guten Appetit; habe vortreffliche Melo-nen gespeist, und man hat mir ein halb Dutzend derfettesten und zartesten Wachteln gebracht, die ich jegegessen habe. Aus Provence fuhr Er fort,um mir zu zeigen, daß sich alles vereinige, Ihn guterDinge zu machen auö Provence berichtet manmir, die Händel zu Marseille seyen ganz gedämpft;und aus verschiedenen andern Provinzen, daß nochnie ein Jahr ßo fruchtbar gewesen sey, und daßmein Volk reich werden werde wenn ich die Ausfuhrerlaube. Saint Antoine schreibt mir: der Prinz vonWallis spreche unaufhörlich mit ihm von mir, undvon dem, was er Ihnen in Ansehung seiner Liebe ge-gen mich versprochen habe. Aus Italien habe ichNachricht, daß die Sachen sich da so anschicken, daßich die Ehre und den Ruhm haben werde, die Vene-tianer mit dem Pabst wieder ausgesöhnt zu haben.Bongars thut mir auö Deutschland zu wissen, daßder neue König von Schweden immer besser und bessermit seinen Uncerthanen stehe; und der Landgraf vonHessen mir täglich neue Freunde, BundSgenoffen undsichre Diener erwerbe. Buzenval hat an Villeroygeschrieben: die Spanier und Holländer seyen beydegleich und so sehr geschwächt, daß sie bald genöthigk

seyn