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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
295
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Er wolle , daß di'efi Werk noch vor Johannis fertigwerde. Das Conseil gab nachher, ich weiß nichtwarum, einen Schluß, welcher diesen Befehl entkräf-tete, indem es die zu diesen Brunnen bestimmten Gel-der zur Bezahlung des Stadtpflasters nahm, gegenseine eigne Verfügung, da es zuvor bei) der gericht-lichen Verpachtung des Pflasters verordnet hatte, daßdie zur Unterhaltung nökhige Summe von den Pa-riser Büraern nach den Klaftern vom Pflaster, die jedervor seinem Haus hätte, erhoben werden sollte. DerKönig verlangte die Ursache von der Verzögerung die-ser Werke und dieser Irrung deö Conseils zu wissen.

Er hatte versckiedenemal davon gesprochen, daßich Ihm Generalrechnungen geben sollte, worin ein-zeln alles angegeben wäre, was in meinen drey haupt-sächlichsten Aemrern, als Oberausseher über die Finan-zen, Generalfeldzeugmeister und Oberaufseher überdas Bau - und FestungSwesen einschlüge. Ich nahmmeine Zeit, da Er im Louvre war, um sie Ihm zubringen, an einem Tage, da ich Ihn am wenigstenbeschäffrigt glaubte. Allein so früh ich auch auöge-gangen war, traf ich Ihn doch nicht mehr im Louvre.Ich schickte alle meine Papiere ins Zeughaus zurück,behielt nur eme ganz kurze Hauptangabe bey mir, dieich Ihm zeigen wollte, wenn Er zurück wäre, undgchg hin, Ihn bey der Frau von Guise zu erwarten,die mir schon lange angelegen hatte, einmal mit ihr zuMittag zu speisen.

Einer Jagvpartie zu lieb war Heinrich dießmalso früh aufgestanden. Er wollte sich zum Mittagestenjunge Rebhüner mit dem Stoßvogel fangen, weil Ecsie, wie Er sagte, nie so gut und so zart finde, alswenn Er sie auf diese Art bekäme, besonders wenn Er

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