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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
251
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König darauf bestehen, ihn desselben zu berauben, sokönne er unmöglich anders denken, als daß dieser Herrihn wörtlich liebe und thätlich hasse.

Beynahe derselben Ausdrücke bedient sich Bouil-lon in seiner Antwort an die Fürstin von Dramen,und was du Maurier mündlich von Sedan zurückebrachte, war nicht befriedigender. Der König siengdaher an, ihn als einen Menschen anzusehcn, mit demkeine Unterhandlung möglich sey. Dennoch glaubteich noed eine Replik versuchen zu müssen Ich schriebihm, Se Majestät wären nicht mit der Art zufrieden,wie er die durch mich ergangene Erbietungen ausge-nommen hätte. Sie harten diese Briese voll Miß-trauens und beleidigender Ausdrücke gegen Siegesun-den ; außer diesem aber nichts als geflissentliche Ver-meidung einer bestimmten Antwort auf die gemachtenVorschläge. Mir sey es aufrichtig leid, daß meineredlich gemeynten Rathschlage nichts als noch größereErbitterung bey ihm bewirkt hätten, wie mir schoneinmal von ihm begegnet sey, als ich ihm von derVerhaftung des Marschalls von Biron geschriebenhabe. Es würde eine Zeit kommen, und vielleichtnicht mehr ferne ftyn, da er erkennen würde, daß ichihm doch den einzigen besten Rath für die jetzigen Um-stande gegeben habe. Ich wolle eS ihn zum letztenmalwohl zu überlegen geben, bitte ihn sogar darum rechtinständig, indem nichts mir mehr Vergnügen machenkönnte, als wenn ich ihn zum besten Entschluß greifensehen würde; wiewohl er vielleicht ganz das Gegentheilvon mir dächte. /

Während dieses ganzen Hin - und Wiederschickenöhatte ich mir einen Plan von Sedan zu verschaffengewußt, das ich sowohl im Aufriß als Grundriß zeich-nen ließ. Der König nahm beydeö bey mir in Au-genschein