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Mächtigkeiten erkaufen, die ihn derselben unwürdig ma-ch?» müßten. Man verspreche sie ihm nur durch eineSchrift, welche bloß einer sehr geringen Anzahl vonPersonen bekannt seyn könne, während ganz Frank-reich Zeuge seiner Erniedrigung und der nachherigenGleichgültigkeit Sr Majestät gegen ihn seyn würde.Seine Freunde, die er zu Rath gezogen hätte, unddie nicht in so geringer Anzahl seyen, als man gernjedermann bereden möchte, seyen alle gleicher Mey-nung mit ihm gewesen; daß der König weit entferntseyn müsse, alle die Achtung für ihn zu haben, mitwelcher man ihm schmeicheln wolle, da Er ihm nicht-einmal so viel Treue zutraue, um ihm einen so schwa-chen Platz als Sedan zu lassen. Dazu setzt er —mit einem selbstgenügsamern Ton, der dem so eben ge-sagten sehr widerspricht —: er wisse wohl, daß manden König hintergehe, und Ihm verspreche, IhmSedan in Monatsfrist und ohne einen Mann zu ver-lieren, eipzunehmen. Bouillon wußte sich ohne Zwei-fel viel damit, daß er mich hier gewissermaßen ins An-gesicht Lügen strafte. Der ganze Brief ist in diesemGeschmack von Klagen ohne Grund, und von eben sounbestimmten, leeren Unschuldsversicherungen. Er, nimmt sich dabey wohl in Acht, etwas zu gestehen,und zu versprechen. Das Bestimmteste, was er noch,nach dieser ganzen leeren Vorrede, in der Hauptsachesagte, war dieß. Wenn er auch dem König einigeUrsache zur Unzufriedenheit gegeben habe, so sey er-weck entfernt seine Schuld durch Läugnen noch zu ver-größern — vielmehr bereit, dieß zuzugeben, und aufjede Sr Majestät beliebige Art seinen Fehler wiedergut zu machen, nur so, daß er diese Gnade nicht mitseinem schlechten Platz erkaufen müßte, von dem erübrigens urkundlich bekennen wolle, daß er ihn derGüte Sr Majestät zu danken habe. Sollte aber der
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