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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
249
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lassen, und irgend etwas aus Leidenschaft, Verdrußund Unwillen tzu wagen. Dabey schmeichelte ich ihmnickt, sondern sagte ihm: es geschehe in der Absicht,ihn deutlicher sehen zu lassen, worauf e§ ankäme, unddamit er nicht, gegen den Rath der Fürstin von Ora- .men und eines Mannes, welcher als Freund zu ihmspräche , in seinem Eigensinn beharren und es so weitkommen lasten möchte, daß er der Uebermacht gebenmüßte, was er jetzt noch, wenn er wollte, bloß Bedin-gungen zu danken haben könnte, welche die Billigkeitselbst nicht gelinder vorschreiben würde. Ohne mich.»Her auf die Vorschläge einzulaffen, schrieb ich ihmbloß: daß du Maurier den Auftrag hätte, sie ihmmündlich zu thun, wir ihm aber auch schriftlich hättengeben lassen, was er ihm von uns zu eröffnen hätte, da-mit keine Vergessenheit oder Uebereilung statt findenmöchte. Da es ihm vielleicht scheinen dürste, als obSe Majestät von allen unsern Vorschlägen nichtswüßte, so kam ich feinen Zweifeln hier zuvor, gabihm mein Ehrenwort, und verbürgte mich auf alleFälle dafür, daß der König alles genehmhalten werde,was unter uns beschlossen werden würde. Ich wolltefür einen Schurken, einen treu - und ehrlosen Men-schen gehalten werden, wenn nicht alles Punkt fürPunkt vollzogen würde. Ich beschwor ihn dabey zumBeschluß: es nicht aufs Aeußerste ankommen zu las-sen. Dieser Brief, mit dem der von der Fürstinvon Oranicn ganz gleichlautend war, ist datirt vomersten März.

In seiner Antwort darauf, datirt vom vierten,sagt der Herzog: er habe meinen Brief nebst dem vonder Fürstin von Oranien erhalten, du Maurier ange-Arr, und seinen Aussatz mit Bedacht gelesen. Erbeklage sich mir Grund darüber, daß man von ihmverlange, er solle die Gunst des Königs durch Nieder-Q z trächtig-