kleinen noch ganz fristen Schaal«Austern gegessen,und von Ihrem Arboier getrunken, dem besten, dernoch je über meine Zunge lief." — Die MunterkeitdeS Königs würzte das Vergnügen der Tafel, undder Tag wurde, für alle Gäste vergnügt hingebracht.
Am folgenden Tag früh schickte der König nachmir, und fragte mich dann im Byseyn aller Hofleuce:ob ich Ihm dm Aussatz von der zum Angriff Sed.mSnöth'gen Geschützrüstung, wovon Er mir gesagt Härte,bald machen würde? — Er war schon fertig, und ichhakte ihn beygesieckk, .als ich aus meinem Kabinetgi'tig. Ich überreichte ihn also dem König, der ihnsich laut vorlesen ließ. Dadurch erfuhr der Hof dasneue Vorhaben des Königs, welcher alsdann imScherz sagte: der Herzog von Bouillon , olffchon jetztnaturalifirter Deutscher, werde vielleicht doch nochnicht vergessen haben, wie man in Frankreich spreche,und allenfalls könnte man es ihn auf diese Art in kur«zem wieder lehren. Da der König meine Meynungüber diesen Krieg zu vernehmen erwartete, so nahmich das Wort, und sagte: ich hielte den Herzog vonBouillon nicht für so unklug, daß er das Mißverhält«mß zwischen den Kräften Sr Majestät und den sei«nigen nicht fühlen, und es erst auf die Probe davonankommen lassen sollte. Ich hakte ihm schon langevorgestellt, sein Platz tauge nichts gegen grobes Ge«schütz. Da auch er selbst ihn besser als sonst jemandkenne, so geschahen alle diese anscheinrnden Zurüstungen;nm'Widerstand, die man ihn machen sehe, bloß inder Hoffnung, unterdessen mir Nutzen die Künste derUnterhandlung in Anwendung zu bringen. UebrigenSwollte ich es dennoch wagen, Sr Majestät zu rachen,wenn ich mich dieses Ausdrucks bedienen dürfte, demHerzog von Bouillon noch zum letztenmal entbietenA-Denkwürdigk. V. B. ^