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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
240
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hatte, das mich damals abhielt, von Seinem gutenWillen Gebrauch zu machen, und da ich übrigenssah, daß Er es beynahe eben so sehr Seines eignenals meines Vortheils wegen wünschte, so nahm ichdankbar diese neue Gnadenbezeugung an. Ich nannteIhm Sully. Die Urkunden darüber wurden am 12.Februar unterzeichnet, wenige Tage daraus gesiegelt,und am letzten desselben Monatö einregistrirtUnter allen Herrn am Hof, und überhaupt beynaheunter allen Großen des Königreichs war keiner, dermir nicht die Ehre erzeigte ryich zu begleiten, als ichvor dem Parlament wegen de>Eeremonie meiner Auf-nahme erschien. Sie wurde noch ehrenvoller durchdie Gegenwart aller Prinzen vom Geblüt, außer demHerrn Grafen von SoissonS. Daö große Audienz-zimmer, der Saal, alle Galerien, die Höfe sogar wa-ren so gedrängt voll, daß man Mühe hatte, wiederheraus zu kommen. Ich nahm beym Herausgehensechzig der vornehmsten mit mir ins Zeughaus, wo sieeine wohlbcsetzte Tafel erwartete, an welcher ich nichtsgespart hatte. Eine glückliche Ueberraschung für michwareS, Se Majestät, den König selbst, .dazufinden.Er harte sich während der Ceremonie dahin verfügt,ohne mich zuvor wissen zu lassen.Herr Feldzeug-meister! rief Er mir entgegen > so weit Er micherblicken konnte ich bin ungebeten zum Festin ge-kommen; werde ich übel abgespeist werden?"Das könnte wohl kommen, Sire, antwortete ich

denn ich hakte mich so großer Ehre nicht versehen."

Das weiß ich wohl besser, unterbrach Ermeine Danksagungen Denn ich habe unterdessenIhre Küchen visitirt, und da den schönsten Fisch gese-hen, den man sehen kann, auch eine Menge Ragoutsnach meiner Mode. Ich habe sogar, weil Siefür meinen Appetit zu lange ausblieben, von Ihren

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