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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
238
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viel politischer als fein Vater, habe gleichfalls allediese Entwürfe aufgefaßc, und würde sie wahrschein,lich durchgesetzt haben, wenn seine besonder,, Absichtenauf Frankreich, England und Zrrland nicht durch denglücklichsten Streich des Zufalls durchkreutzt wordenwären, welcher zween so starke Köpfe, als Heinrichaind Eiisabech zusammengesührt hatte (4).

Ich hatte jederzeit die Wirkung non den Einge-bungen der Höflinge und den Reden der Königin ge.fürchtet. Diese Dame unterhielt den König, IhrenGemahl, unaufhörlich von de» Bvrtheilen einer Dop.pelheurach mit Spanien, und stellte Ihm immer dieseVerbindung Frankreichs mit Rom und den beydeitLinien des Hauses Ocstreich als ein Mittel vor, alleArren von Fakttonen in Europa zu ersticken. Zugleichseycn sie der gesunden Politik so gemäß als der Reli-gion selbst. Er gestand mir, daß diese Reden, vondenen seit einiger Zeit der ganze Hof ertönte, Ihnnicht mehr rührten; und wenn man auch bisweilensehe, daß er sie anhörre , und wie ein Mensch, derdurch vernünftige Einwürfe sich überzeugen zu wollenscheint, darauf antworte, so ihue er dieß nur in derAbsicht, um diese Leute alle nicht in fein Geheimnißdringen zu lassen, und sie vielmehr mit der Hoffnung,daß Er noch zu gewinnen seyn möchte, hinzuhalten,bis der Augenblick erschiene, die Maske abzunehmen.Wir stimmten mit einander überein, daß die Sachennoch nicht so weit wären, und schlossen diese Unterre-dung, wie einige andre über diesen Gegenstand, da-mit: daß wir gestanden, sey bis jetzt nichts bessereszu thun, als sich zu dieser Verbindung noch weiterder Deutschen und Jtaliänischen Fürsten, besondere des.Churfürsten von Bayern und des Herzogs von Sa-voyen zu versichern ; den ersten, durch Vorhaltung vre

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