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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
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Seite
232
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men, der ihr eins vor drey Tagen erhaltene Nachrichtzu bestätigen geschienen hätte. Sie hätte sich aberdurch Thränen erleichtert. Sie bat dagegen den Ko<nig ebenfalls, ihr solche Verdrüßlichkeiten, wenigstenswährend ihrer Schwangerschaft, zu ersparen, und vonReden abzustehen,welche sagte sie mich ^und andere glauben machen, daß Sie lieber in der Ge» ^ ^fellschast gewisser Personen seyen, als in der meinigen; >.

und noch dazu, welcher Personen? von denen ich mitZuverläßigkeit weiß, daß sie Ihnen nichts weniger als ^treu sind, Sie sogar im Herzen hassen. Ich weiß ^ ^wohl, warum? Allein hierüber berufe ich mich aufdie Gesinnung des Herrn von Roöny, und werde ihm

Ich lehnte diese Erklärung ab, indem ich ganz all« »Wgemein antwortete: daß ich eine aufrichtige Freude Auchempfinde, Ihre Mafestäten sich mit so vieler Herzlichkeitüber Ihre kleine Streitigkeiten erklären zu hören. Ichfände, daß es Ihnen nicht schwer werden würde, sichsolche Auftritte künftig ganz zu ersparen, wenn Sie M «Isich dazu ernstlich der Mittel bedienen wollten, welche Mdiejenigen in dieser Absicht anwenden würden, dis ch«,smehr darauf beflissen wären, Ihrem wahren Bestenals Ihrem Mißmuth zu dienen. Diese Eröffnung M,wurde sogleich und von beyden einstimmig ergriffen,und man nöthigte mich, diese Mittel vorzuschlagen. ^Die Königin sagte: daß sie entschlossen sey, sich dersek- ^ -ben zu bedienen; und der König: sie würden aus allen ^Fall Seines Bcyfalls gewiß seyn. Nachdem ich siebeyde zu dem Gestandnifi gebracht hatte, daß jedes an« ^dre Mittel auf weiter nichts als eben so fruchtlose Re«den und Handlungen wie die bisherigen hinauslaufenwürde, erklärte ich ftey heraus: eS bliebe Ihnen nur ^noch Eines zu thun übrig, um sich endlich ein für

darinn glauben."

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