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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
230
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diese hundert Thaker können sie sich tausend Klemig.keilen kaufen, wie sie sie gern hätten. i

Aber, Roöny, sagte Se Majestät, werden SieLen Mädchen wohl ihre Neujahrögeschenke geben,ohnesich Mäulchen dafür zu bedingen? "

Warlich, Sire, seit Sie es ihnen einmal besah,len, brauche ich sie gar nicht mehr darum zu bitten,

Sie kommen wohl von selbst und küssen mich, unddie andächtige Frau von Drou lacht nur dazu."

Nun, Rosny, fuhr Er in demselben Tonfort beichten Sie mir einmal die Wahrheit!welche küssen Sie denn am liebsten, und welche gefällt ^-Ihnen am besten?"

Meiner Treu, Sire, da fragen Sie mich zu >MAfrüh. Denn ich habe wohl gar andre Dinge zu thun,

Hlö an Liebessachen zu denken, und mir den Kopfdarüber zu zerbrechen, welche die schönste sey. Ichglaube auch, die guten Kinder denken eben sowenig an meine schöne Nase als ich an die ihrige.

Ich küsse sie, wie man Reliquien küßt; indem ich ^meine Gabe darreiche." L.».

Der König konnte sich nicht enthalten, laut aufzu lachen, und sagte, indem Er sich an alle Anwesendeim Zimmer wendete;Das laßt mir doch einen ver«schwendrischen Finanzausseher feyn, der von demGut seines Herrn so reiche Geschenke um einen Kußmacht!" Nachdem Er noch eine Weile über die-sen Gedanken gescherzt hatte, sagte Er zu den Hvflin»gen :geht nun alle hin zum Frühstück, und laßt unSein -nig über andre wichtigere Dinge mit einanderreden." '

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