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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
227
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sagen, daß ich ein Langschläfer sey, werden aber an«derö denken, wenn Sie wissen, waö uns so lang in,Bett hält. Meine Frau da, welche im achten Monatzu gehen glaubt, hatte beym Schlafengehen einigeLeibschmerzen, weswegen ich glaubte, daß es ihr un-richtig gehen würde. Gegen Mitternacht aber liefendlich alles auf Winde hinaus, so daß wir dann ein«schliefen und erst gegen sechs Uhr erwachten, und zwarsie mit großem Aechzen, Seufzern und Thränen, vondenen sie eingebildete Ursachen angiebr, die ich Ihnen,wenn nicht mehr so viele Leute hier sind, sagen will.Denn Sie werden uns Ihr Gutachten darüber sagen,und ich denke, Ihr Rach soll uns dabey so gut zustatten kommen, als sonst bey ähnlichen Gelegenheiten.Unterdessen aber, bis die zu vielen Leute hinaus seynWerden, wollen wir ein wenig sehen, was Sie unsalles zum NeusahrSgeschenk mirbringen. Denn ichsehe, daß Sie da drey von Ihren Sekretären mitSammtfäcken bey sich haben."

"Daö ist wahr, Sire, antwortete ich. Ich erin-nere mich, daß, als ich Sie und die Königin dasletztem«! beysammen sah, beyde sehr wohl aufgeräumtwaren. Da ich glaubte, daß ich Sie wieder so fin-den würde, in der Hoffnung, einen zweyren Sohn zubekommen, habe ich Ihnen hier mehrere NeujahrSge-schenke mitgebracht, welche Ihnen dadurch wenigstensVergnügen machen sollen, daß andre welches darüberempfinden werden, an die ich sie in Ihrem Namenausrheilen lassen will. Deswegen wünschte ich, daß«S in Ihrer und der Königin Gegenwart geschehenniöchte."

Wiewohl sie Ihnen noch nichts gesagt hat, wiesie sonst wohl zu rhun pflegt, antwortete Er-und wiewohl sie sich stellt als ob sie schlafe; so weiß

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