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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
225
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diese Zeit von Rom aus Nochricht von einer Ver-schwörung gegen den Staat, und von einem Attentataus die Person des Königs. Wiewohl mir die Sachenur Verachtung zu verdienen schien, wie es denn Hein-rich auch so behandelte; jo glaubte ich doch sie Ihmnicht verbergen zu dürfen. Er sagte mir bey dieserGelegenheit: Er habe sich endlich überzeugt, cs seyzu dem Glück Seines Lebens durchaus nochwendig,daß Er gar nicht auf ähnliche Nachrichten achte (r z),um sich nicht Sein Leben schrecklicher als den Tod zumachen. Die Horoscopensteller hatten Ihn genugbedroht, einige, daß Er durch den Degen, andre, daßEr durch einen Wagen umkommen werde; keiner aberhätte Ihm etwas von Gift gesagt, was Seines Er-achtens die leichteste Art wäre, Ihn aus dem Wegezu räumen, da Er viel Früchte, und ohne Unter-suchung von allen esse, die man Ihm brächte. Erstelle übrigens überhaupt alles dem Herrn über SeinenTod und Leben anheim.

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Es ist nicht unmöglich, baß Heinrich, indem Erso sprach, ohne selbst vielleicht zu wißen, ein wenigauf das Glück rechnete, das Ihn bisher nie, wederin Gefahren, die Seine eigne Person bedrohten (14),noch in solchen, die Seinen Staat und Seine Wohl-fahrt betrafen, verlassen hatte. Er bemerkte, daß eingünstiges Gestirn Ihn bereits von den sechs beträcht-lichsten unter acht Personen befteythabe, von denenEr in dieser letzten Rücksicht am meisten zu befürchtengehabt hätte. Einer war auf dem Blutgerüste, zweenandre an Krankheiten gestorben, der vierte war jetzt imGefangniß, der fünfte hatte sich freywillig verbannt,«»d der sechste war dahin gebracht, dem schmeichelntu müssen, welchen er sonst hatte zu Grund rlchren«vollen. Von der ersten Art von Glück hat man4 ?. Denkwkrdigk, V.B. P Bey-