da mein Quartier im ganzen ersten Viertel seyn könne, -daö dem Feldzeugmeister zu Gebot steht, so könnesonst niemand ohne meine Bewilligung eins darin»verlangen, noch sich auszeichnen lassen. Endlich, dgdie Quartiermeistcr Sr Majestät an mein QuartierdaS gewöhnliche Zeichen gemacht hatten , daß es demKönig Vorbehalten sey, — cn ia main äu Koi sind dierigenthümlichen Worte — so hätte sich der Furier desHerrn Grafen, Hand daran zu legen, aus Respekt , -F'"enthalten sollen. .
Keiner dieser Gründe gesiel dem Herrn Grafen,
«nd Heinrich mußte auf ein Auökunstömittel sinnm-Las uns beyde zufrieden stellen könnte. Dieß bestanddarinn: daß ich, wenn ich wie gewöhnlich käme, StMajestät die Hand zu küssen, alsdann hingehen soll«te, bey dem Herrn Grafen ein gleiches zu thun, undihm auö bloßer Höflichkeit mein Quartier anzubieten;LersHerr Graf sollte aber eben so höflich seyn, es nichtanzunehmen. Alles dieß geschah so; aber nur aufmeiner Seite. Der Herr Graf, der sich einer nirdri«gen List bediente, mit welcher er sich nachher noch elen«der breit machte, ließ mich alles thun, ohne daraufzu antworten, und setzte sich im Besitz meines Qua» «lMtierö, weil ich mein Wort nicht mehr mit Anstand zu« »Mrück nehmen konnte. Allein seine Freude und seinWitz über die Sache währten nur bis auf den folgen« Wch,den Tag. '
Als er nur mit zween oder drey Edelleuten —«denn er wollte mit dem König auf die Zagd — durchdie Straße ritt, wo ich mich einquarcirt hatte, fander da zweyhundert von ?ldel, die mich ebenfalls zu. ^Pferd erwarteten, sich, sobald sie ihn in der Fe»ne erblickten, wie in einem Spiel unter einan«der mischten, und dadurch den Durchgang so gut ve» Om
^ rennten,/